Die günstige geographische Lage Veronas kam seit jeher
dem Handel entgegen, da die Stadt verschiedene angrenzende Bevölkerungen
anzog und sich dadurch in einen Treff- und Vereinigungspunkt verschiedener
Volksgruppen verwandelte. Die Römer errichteten in Verona, seit 49
v. Chr. römisches "Municipium", große Bauwerke, die den Jahrtausenden
trotzen sollten: Das Amphitheater,
genannt Arena, wurde im 1. Jh. n. Chr. erbaut; der Gavi-Bogen
wurde im 1. Jh. n. Chr. zu Ehren der Familie Gavia errichtet; Porta
Borsari reicht auf die Mitte des 1. Jhs. n. Chr. Zurück.
Die Brücke Ponte
Pietra, 1.-2. Jh. n. Chr., war das erste in Verona errichtete monumentale
Bauwerk; das Teatro
Romano an den Hängen des Hügels S. Pietro reicht auf
das Ende des 1. Jhs. v. Chr. zurück, Porta
Leona, von der man nur den Teil der zur Stadt hin gerichteten Fassade,
die Basis von zwei vieleckigen Türmen und weitere Fundamente sehen
kann, die Teil des befestigten Stadttores waren. Im 3. Jh. n. Chr. bauten
die Veroneser die Stadtmauern, die sog. "Mura di Gallieno" wieder auf,
um die Stadt vor den Barbaren zu schützen.
| PIAZZA ERBE - RÖMISCHES
FORUM |
Piazza
Erbe, einstiges Römisches Forum, wurde zum Sitz von Gemeindeämtern
und Handelsvereinigungen. Der Palazzo Comunale erhebt sich zwischen Piazza
Erbe und Piazza dei Signori und umschließt den Cortile Mercato Vecchio,
mit der Scala
della Ragione aus dem 15. Jh. und dem erhabenen Lamberti-Turm.
In der Mitte des Platzes kann man einen Marmorbaldachin, Capitello genannt,
und den schönen Brunnen Madonna Verona bewundern, der von Cansignorio,
zum Teil mit römischen Funden, erbaut wurde.
| VERONA UND DIE SCALIGERHERRSCHAFT |
Im Gegensatz zum "Marktplatz" Piazza delle Erbe wurde die
Piazza
dei Signori zur Fortführung des für Zerimonien und Paraden
vorgesehenen Palazzo del Principe. Neben dem Palazzo Comunale wurden der
Palazzo per il Capitano del Popolo (früher Residenz des Alberto),
der rote Palazzo di Cangrande, in dessen Nähe sich die gotischen Arche
Scaligere (Scaliger-Gräber) der Dynastie aus dem 14. Jh. befinden,
und die Loggia
del Consiglio (15. Jh.) errichtet. Castelvecchio,
die eindrucksvolle befestigte Residenz, wurde von Cangrande II im 14. Jh.
erbaut.
| VERONA UND DIE BEFESTIGUNGSANLAGEN |
Je mehr Verona an Bedeutung erlang, umso notwendiger wurde
es, die Stadt mit einem Verteidigungssystem auszustatten. Die Stadtmauern
folgten der Morphologie des Bodens: Manchmal hatten sie die sog. "Haufenform",
manchmal wurden sie aus Steinblöcken gebaut und durch Türme verstärkt.
Die Errichtung der Stadtmauern erfolgte zwischen dem 12. und 13. Jh.. Während
der venezianischen Besetzung erhielt Verona monumentale Stadttore, darunter
Porta
S. Zeno, Porta
Palio, Porta
Nuova (Meisterwerke des Michele Sanmicheli)
sowie Porta Vescovo.
Santa
Anastasia, Dominikanerbasilika, verwahrt Fresken-Meisterwerke des
Pisanello
und des Altichiero und das sog. Weihwasserbecken der "Buckligen".
In Santo
Stefano, einer auf einer vorchristlichen Struktur errichteten Kirche,
kann man in der Krypta und in der oberen Kirche das in Verona einzige Beispiel
eines doppelten Wandelganges besichtigen. S.
Fermo, erst Benediktiner-, dann Franziskanerkloster, entstand zur
Erinnerung an die Märtyrer Fermo und Rustico. Es ist reich an eindrucksvollen
Kreuzgängen und hat eine auf zwei Ebenen errichtete Basilika. In der
oberen Basilika kann man die Verkündigung des Pisanello bewundern.
S.
Zeno, Benediktinerkloster aus dem 8. Jh., erhält den Kreuzgang,
den Turm und Zeugnisse aus der Zeit Ottos (die Bronzekassetten
der Portale) und aus der Renaissance (das Tryptichon des Mantegna). S.
Bernardino, Kloster der Minoriten, wird durch Renaissance-Kreuzgänge
bereichert.
San
Lorenzo ist ein Beispiel für eine Stadtkirche der Poebene
mit Türmen an der Vorderseite und Emporen. SS. Apostoli ist die mit
der vorchristlichen Heiligtum (5. Jh.) der S. Teuteria und S. Tosca
verbundene Kirche. Der Domkomplex
besteht aus einer Reihe von Basiliken: der vorchristlichen Basilika des
Kreuzganges der Kapitelskirche, den Überresten der karolingischen
Basilika (8.-9. Jh.) genannt Santa Maria Matricolare, Sant'Elena, S. Giovanni
in Fonte und dem heutigen Duomo Maggiore (12. Jh.), reich an Skulpturen,
Malereien und architektonischen Kunstwerken.
| DIE ARENA UND DIE AUFFÜHRUNGEN |
Seit mehr als achtzig Jahren beherbergt die Arena von Verona
die berühmtesten und eindrucksvollsten Opernfestspiele
der Welt. Das Teatro Romano ergänzt das Sommerprogramm mit Theaterstücken
von Shakespeare, Ballettaufführungen und dem Jazz-Festival. Weitere
Theaterveranstaltungen finden in den Kreuzgängen, auf den Plätzen
und an anderen bezaubernden Orten in Verona statt.
In der Via Capello befindet sich das Haus
der Capuleti, wo noch heute ein in Stein gemeißelter Hut
aus jener Zeit, das Wahrzeichen der Familie, zu sehen ist und wo Romeo
seine süße Julia traf. Liebe auf den ersten Blick, Triumph der
Liebe.
Romeos
Wohnhaus ist nicht weit von dem seiner Geliebten entfernt; es liegt
nahe dem Ort, an dem die Scaliger ihre "Grabmäler" errichteten. Das
Grab
befindet sich bei der Kirche des Klosters S. Francesco al Corso, Sitz des
Fresken-Museums.
Das Museum von Castelvecchio
ist im Schloß der Scaliger untergebracht. Es ist eines der interessantesten
Museen Italiens.
Das Archäologische
Museum befindet sich oberhalb des Teatro Romano und enthält
interessante antike Kunstgegenstände. Im städtischen naturhistorischen
Museum kann man unter anderem die auf der ganzen Welt einzigartige Sammlung
von Tier- und Pflanzenfossilien aus Bolca bewundern. Das Lapidarium befindet
sich auf der Piazza Bra. Es ist das älteste Museum seiner Art und
verwahrt etruskische, griechische, römische, altchristliche und mittelalterliche
Inschriften. Das Museum des Risorgimento im Palazzo Forti stellt Drucke,
Edikte, Gemälde und Gegenstände in Erinnerung an den Geschichtsabschnitt,
der zur Vereinigung Italiens führte, zur Schau. Die Kapitelsbibliothek
in der Nähe des Doms, eine der antiksten Europas, verwahrt sehr antike
griechische und lateinische Handschriften. Die Stadtbibliothek ist eine
der reichhaltigsten Bibliotheken Italiens. In ihr wird eine noch vor der
Entdeckung Amerikas von Giovanni Leandro angefertigte Planisphäre
verwahrt.
Zahlreich sind die folkloristischen Veranstaltungen, wie
z.B. der "Bacanal
del Gnoco" im Fasching oder das Pferderennen Palio del Drappo Verde
im Frühling. Verona bietet die Möglichkeit, eine jede Sportart
auszuüben, wie z.B. das "Rafting", die Flußschiffahrt,
den Reitsport, nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt, das Golfspiel
und das Schilaufen in den Lessinia-Bergen.
Die Veroneser Küche ist für ihre typischen Gerichte
bekannt, die an die Geschichte und Tradition dieser Stadt gebunden sind,
wie die Gnocchi (Nocken) (Papà del Gnoco), Pastissada de Caval (Pferdegulasch),
Bollito con la Pearà (verschiedene gekochte Fleischsorten mit Pfeffer-Sauce
serviert), Pandoro,
dann noch die Risotti von Isola, die Spargeln von Rivoli und die Tortellini
von Valeggio.Weltweit bekannt und geschätzt sind die
Weine Valpolicella, Amarone, Recioto, Soave, Bardolino, Custoza
und Valdadige. |
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L'heureuse position géographique de Vérone
a favorisé depuis toujours le commerce et attiré différentes
populations limitrophes en transformant Vérone en un point de rencontre
et de fusion de différents groupes ethniques. Les Romains construisirent
à Vérone -la cité Romaine (49 av. J.-C.)- de
grandes oeuvres destinées à défier les millénaires:
l'Amphithéâtre,
appelé Arènes, fut construit au Ier s. après J.-C.;
l'Arc
des Gavi , Ier s. après J.-C. fut dressé en l'honneur
de la famille Gavia; la Porte
Borsari remonte à la première moitié du Ier
s. après J.-C.
Le Pont
Pietra, Ier-IIème s. après J.-C., fut la première
oeuvre monumentale bâtie à Vérone; le Théâtre
Romain construit sur les pentes du coteau de S. Pietro remonte
à la fin du Ier s. av. J.-C., la Porte
Leona dont l'on ne voit que la partie de la façade tournée
vers la ville, les bases de deux tours polygonales et d'autres fondations
faisait partie de la porte fortifiée. Au IIIème s. après
J.-C., les Véronais rebâtirent les remparts de la ville, appelés
"Remparts de Gallien" pour défendre Vérone des barbares.
| PLACE DELLE ERBE - FORUM
ROMAIN |
La Place
delle Erbe, déjà Forum romain, devint le siège
de bureaux municipaux et d'Associations Commerciales. Le Palais Communal
se dresse entre la Place delle Erbe et la Place dei Signori et renferme
la Cour du Marché Vieux, avec l'Escalier
della Ragione du XVème s. et la majestueuse Tour
des Lamberti. Au centre de la Place, on peut admirer un dais en
marbre, appelé le Chapiteau et la belle Fontaine de la Madonna
Verona, que Cansignorio fit en partie construire avec des pièces
romaines.
| LA SEIGNEURIE DES DELLA
SCALA |
Contrairement à la "marchande" Place delle Erbe, la
Place
dei Signori devint l'extension du Palais du Prince, destiné
aux cérémonies et aux parades. A côté du Palais
Communal, on construisit le Palais pour le Capitaine du Peuple (demeure
précédente d'Albert), le rouge Palais de
Cangrande, près duquel il y a les Tombeaux
gothiques de la dynastie du XIVème s. des Della Scala
et la Loge
du Conseil (XVème s.) et Castelvecchio,
l'imposante demeure fortifiée bâtie par Cangrande II au XIVème
siècle.
| VERONE ET SES FORTIFICATIONS |
Plus Vérone se développait, plus il fallait
l'équiper d'un système défensif. Les remparts suivaient
la morphologie du terrain: tantôt, ils avaient ce qu'on appelle une
structure en "sac" et tantôt ils étaient construits en blocs
de pierre et renforcés par des tours. La construction des remparts
de la ville fut réalisée entre le XIIème siècle
et le XIIIème siècle. Pendant la domination vénitienne,
Vérone fut munie de portes monumentales, parmi lesquelles Porta
S. Zeno, Porta
Palio, Porta
Nuova (chefs-d'oeuvre de Michele Sanmicheli)
et Porta Vescovo.
Santa
Anastasia: basilique dominicaine qui abrite de splendides fresques
de Pisanello
et d'Altichiero et le bénitier appelé "Gobbi".
Santo
Stefano, édifiée sur un corps paléochrétien,
conserve l'unique exemple sur le territoire véronais d'un double
déambulatoire , dans la crypte et le niveau supérieur.
S.
Fermo, couvent bénédictin d'abord et franciscain
ensuite, fut bâti en souvenir des martyrs Fermo et Rustico. Il est
riche en cloîtres suggestifs et a une basilique édifiée
sur deux étages. Dans la basilique supérieure, on peut admirer
l'Annonciation de Pisanello.
S.
Zeno, ancien monastère bénédictin du VIIIème
s., conserve le cloître,
la tour et les témoignages ottoniens (les carreaux
de bronze des portes) et de la Renaissance (le triptyque
de Mantegna).
S.
Bernardino, couvent des frères mineurs, est enrichi de cloîtres
de la Renaissance.
San
Lorenzo est un exemple d'église communale de la plaine du
Pô avec des tours frontales et des tribunes. SS. Apostoli est l'église
reliée au Sacellum paléochrétien (Vème s.)
de S. Teuteria et S. Tosca. L'ensemble du Dôme
est formé par une série de basiliques: la basilique paléochrétienne,le
cloître Capitulaire, les vestiges de basiliques carolingiennes (VIIIème
- IXème s.) dites Sainte Marie Matricolare, Sant'Elena, S. Giovanni
in Fonte et l'actuel Dôme Majeur (XIIème s.) riche en oeuvres
sculpturales, architecturales et picturales.
| LES ARENES ET LES SPECTACLES |
Depuis plus de quatre-vingts ans, les Arènes de Vérone
accueillent la saison
lyrique la plus célèbre et suggestive du monde. Le
Théâtre Romain complète la saison d'été
par des oeuvres théâtrales de Shakespeare, des ballets et
le festival du jazz. D'autres pièces théâtrales sont
jouées dans les cloîtres, sur les places et dans des lieux
suggestifs de Vérone.
A Via Cappello, se dresse la maison
des Capulets (où il y a toujours un chapeau de l'époque,
sculpté dans la pierre, emblème de la famille) où
Roméo rencontra sa douce Juliette. Ce fut un coup de foudre, le
triomphe de l'amour.
L'habitation
de Roméo n'est pas très éloignée de
celle de son aimée: en fait, elle se trouve près de l'endroit
où les Della Scala dresseront leurs "Tombeaux".
Le tombeau de Juliette est situé près de l'Eglise du couvent
de S. Francesco al Corso.
Le Musée du Castelvecchio,
situé dans le Château des Della Scala, est l'un des musées
les plus importants d'Italie.
Le Musée
Archéologique se trouve au-dessus du Théâtre
Romain et abrite d'intéressants objets d'art ancien. Dans le Musée
civique d'histoire naturelle, on admire, entre autres, la collection -
unique au monde - de la flore et de la faune fossile de Bolca. Le Musée
lapidaire se trouve à la place Brà. C'est le plus ancien
de ce genre et il conserve des inscriptions étrusques, grecques,
romaines, chrétiennes et médiévales. Le Musée
de la Renaissance au Palais Forti recueille des gravures, des proclamations,
des peintures et des objets en souvenir de la période historique
qui aboutit à l'unité de l'Italie. La Bibliothèque
Capitulaire, près du Dôme, l'une des plus anciennes d'Europe,
conserve des manuscrits grecs et latins très anciens. La Bibliothèque
Civique est l'une des plus fournies d'Italie. Elle conserve un planisphère
de Jean Léandre antérieur à la découverte de
l'Amérique.
Fort nombreuses sont les manifestations folkloriques, parmi
lesquelles le "Bacanal
del Gnoco" pendant le Carnaval et le Palio du Drap Vert au Printemps.
Vérone offre la possibilité de pratiquer tous les sports,
y compris le rafting, la navigation fluviale, l'équitation à
deux pas du centre historique, le golf et le ski en Lessinia.
La cuisine véronaise est renommée pour ses
mets typiques liés à l'histoire et à la tradition
de la ville tels que les gnocchis (Papà del gnoco), la "pastissada
de caval", le pot-au-feu assaisonné de la saucepearà, le
Pandoro
et encore les risotti de Isola, les asperges de Rivoli et les tortellini
de Valeggio. Les vins
Valpolicella, Amarone, Recioto, Soave, Bardolino, Custoza et Valdadige
sont très réputés et appréciés dans
le monde entier. |